Der Verein

Satzung

§1: Name und Zweck des Vereins

(1) Der Verein trägt den Namen "POKERCLUB ROYAL NUTS".
(2) Er pflegt und fördert das Pokerspiel als ein Strategie - und Gesellschaftsspiel und eine sportliche Disziplin, die in besonderem Maße geeignet ist, der strategischen - geistigen und charakterlichen Erziehung zu dienen.
(3) Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und weltanschaulich neutral.
(4) 1.Der Verein hat seinen Sitz in Wien und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
2.Seine Tätigkeit ist darauf gerichtet, die Allgemeinheit selbstlos zu fördern, durch Pflege des Sports und Völkerverständigung.
3.Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Austragung von Pokerturnieren und Lehrgängen verwirklicht.
(5) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen wirtschaftliche Zwecke.
(6) 1.Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
2.Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3.Ausgenommen hiervon sind Sach- und/oder Geldpreise, die im üblichen Rahmen vom Verein veranstalteten Turnieren und Wettbewerben ausgelobt werden.
(7) 1.Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnissmäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
2.Insbesondere üben die Mitglieder des Vorstandes ihre Ämter ehrenamtlich aus.
3.Der Vorstand vertritt den Verein nach innen und außen. Außergewöhnliche Belastungen die dem Vorstand dabei entstehen sind zu erstatten. Über die Erstattung entscheidet aber der gesamte Verein in einer Sitzung.
(8) 1.Der Verein bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit Poker als Gesellschaftsspiel, auch in Form von Turnieren, zu betreiben.
2.Spiele und Turniere um mehr als symbolische Geldeinsätze sind von Gesetzeswegen außerhalb der Casinos verboten, und werden vom Verein nicht angeboten.

§2 Sitz des Vereins

(1) Sitz des Vereins und Gerichtsstand ist Wien.

§3 Geschäftsjahr

(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§4 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch
a. Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge
b. Sponsoren

§5 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins sind jene Personen, die im Mitgliederverzeichnis geführt werden.
(2) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in Ordentliche, Außerordentliche und Ehrenmitglieder
(3) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrag fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
(4) 1.Mitglied kann werden, wer sein achtzehntes Lebensjahr vollendet hat, und nach Gründung dem POKERCLUB ROYAL NUTS beitritt.
2.Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand innerhalb eines Monates nach Antragsstellung.
3.Es besteht kein Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Verein.

§6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft im Verein erlischt durch Tod, Austritt mit Ende des Geschäftsjahres oder durch Ausschluss.
(2) Der Austritt aus dem Verein ist dem Vorstand schriftlich zu erklären.
(3) Der Ausschluss eines Mitgliedes des Vereins kann vom Vorstand beschlossen werden
1.wegen wiederholten Verstoßes gegen die Satzung oder die Beschlüsse der Mitgliederversammlung
2.wegen Handlungen, die gegen den Verein, seinen Zweck oder sein Ansehen gerichtet sind.
3.wenn ohne besondere Rechtfertigung der Beitrag/Beiträge nach 3 Monaten nach Beitritt nicht entrichtet worden sind.
4.wegen groben unsportlichen Verhaltens.
(4) Gegen den Ausschlussbeschluss des Vorstandes kann Berufung an die nächste Mitgliederversammlung des Vereins angelegt werden.
(5) Die Beitragsverpflichtungen für das laufende Jahr und sonstige Verpflichtungen sind in allen Fällen zu erfüllen

§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtung des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den Ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
(2) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
(3) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und Finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
(5) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzublenden.
(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Ordentlichen und Außerordentlichen Mitglieder sind zur Pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§14) und das Schiedsgericht (§15).

§9 Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet im Dezember jedes Kalenderjahres statt.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf
a. Beschluss der Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,
b. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
c. Verlangen der Rechnungsprüfer (§21 Abs. 5 VereinsG)
d. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§21 Abs.5 VereinsG , §11 Abs.2 dieser Statuten)
e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§11 Abs.2 dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlung sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a - c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e)
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
(5) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die Ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienen beschlussfähig.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer Qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§10 Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a. Beschlussfassung über den Voranschlag,
b. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer,
c. Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer,
d. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein,
e. Entlassung des Vorstands,
f. Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für Ordentliche und für Außerordentliche Mitglieder,
g. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,
h. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins,
i. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§11 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstand beträgt zwei Jahre, Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben. Davon ausgenommen sind der/die Obmann/Obfrau und sein/ihr Stellvertreter/in, deren Funktionsperiode gilt bis zum Rücktritt (Abs. 10), Tot oder der Amtsenthebung (Abs. 9)
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/ von der Obfrau, bei Verhindrung von seinem/seiner/ ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmgleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden Ausschlag.
(7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
(8) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10)
(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstand bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

§12 Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitungsorgan" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
(1) Einrichtung eines den Anforderung des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis.
(2) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses.
(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des §9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a-c dieser Statuten.
(4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeiten, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss.
(5) Verwaltung des Vereinsvermögens.
(6) Aufnahme und Ausschluss von Ordentlichen und Außerordentlichen Vereinsmitgliedern.
(7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins

§13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der/Die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen, im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan
(5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung der Vorstands.
(7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.

§14 Rechnungsprüfer

(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen einer Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des §11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

§15 Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den 577 ff ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft.
Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet under den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§16 Haftung

(1) Für Schäden, gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme an Vereinsveranstaltungen entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn ein Organsmitglied oder eine sonstige Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzusetzen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu Lasten gelegt werden kann.
(2) Für Schäden die ein Mitglied schuldhaft verursacht, haftet das Mitglied selbst.

§17 Beiträge

(1) Die Höhe der Beiträge wird vom Vorstand festgelegt.
(2) Sie bleibt gültig, bis der Vorstand deren Änderung, unter Vorlage einer Begründung, beschließt.

§18 Protokollführung

(1) Über jede ordentliche oder außerordentliche Generalversammlung und jede Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das von einem Mitglied des PCRN-Vorstandes zu unterschreiben ist
(2) Jedes Mitglied kann auf Antrag in die Protokolle Einsicht nehmen.

§19 Satzungsänderungen

(1) Satzungsänderungen bedürfen der Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten der Generalversammlung.
(2) Der Antrag muss bereits im Wortlaut in der Einladung zur Generalversammlung enthalten sein.

§20 Auflösung des Vereins

(1) Eine Auflösung des Vereins ist nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung möglich
(2) Ein Auflösungsbeschluss ist gültig, wenn dreiviertel der Stimmberechtigten dafür stimmen.
(3) 1. Ergeht kein Beschluss gem. Abs. 2, so ist eine weitere außerordentliche Generalversammlung möglich.
2. In dieser Generalversammlung ist ein Auflösungsbeschluss gültig, wenn drei viertel der anwesenden dafür stimmen.
(4) Bei Auflösung des POKERCLUB ROYAL NUTS und Beendigung der Liquidation oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine Organisation die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, ansonsten einer gemeinnützigen Organisation.